Der 5-Punkte-Plan für einen präsenteren Mann

Kennst du auch folgendes Szenario?

couple-498484_640Dein Mann ist entweder nicht da – im Büro, im Fitnessstudio, mit dem Hund im Wald – oder aber nur seine körperliche Hülle befindet sich am selben Ort wie du.
Wenn du mit ihm reden möchtest oder seine Hilfe brauchst, schaut er wie gebannt auf sein Handy, ist mit seinem Computer beschäftigt ist oder poliert sein Auto.

Und dein Bedürfnis nach Nähe und Gemeinschaft kommt wieder einmal zu kurz.

Wenn du einen Mann fragst, warum er sich eigentlich so verhält, ist ihm oft gar nicht bewusst, dass es ein Problem gibt.

Oder er gibt folgende Antworten:
„Ich will einfach einmal meine Ruhe, wenn ich nicht auf der Arbeit bin!“
„Ich brauche auch Freiraum für mich!“
„Dauernd will sie etwas von mir!“

Männer direkt darauf anzusprechen, warum sie uns so wenig Zeit und Aufmerksamkeit schenken, funktioniert meistens nicht.

Der Grund dafür ist, dass sie selbst gar nicht wissen, was eigentlich wirklich hinter ihrem Verhalten steckt, und erst recht keine Idee haben, was es für eine Lösung geben könnte.

Sie nehmen nur eine unzufriedene Frau wahr, der sie auch nicht helfen können – was in ihnen wiederum extrem unangenehme Gefühle von Unzulänglichkeit auslöst, weshalb sie der Frau erst recht aus dem Weg gehen.

Nach dem Motto: Bevor ich wieder vor meiner Frau stehe und dieses ätzende Gefühl hochkommt, dass ich es ihr nicht recht machen kann, gucke ich lieber Sportschau.

Und wir Frauen verfallen dann unter Umständen in Selbstzweifel wie :

„Ich bin nicht attraktiv genug!“
„Er liebt mich nicht mehr!“

oder denken gar:

Er ist vielleicht nicht der Richtige für mich!“

STOP!

Das sind in den allermeisten Fällen nur Gedanken und reine Geschichten in unserem Kopf, nicht die Wirklichkeit.

Sehr wahrscheinlich ist auch dein Mann wieder dazu zu bewegen, lieber dir seine Aufmerksamkeit zu schenken als der Sportschau 🙂

Willst du es herausfinden?

Die folgenden fünf Punkte können dir helfen!

1. Überlege, bevor du sprichst

Männer beklagen sich oft darüber, dass ihre Frauen „zu viel reden“.
Was sie damit eigentlich sagen wollen, ist:

„Ich habe den Eindruck, du willst einfach nur deinen Müll bei mir abladen!“,
„Irgendwie scheint mir, da ist noch etwas im Raum außer dem, worüber du sprichst. Ich habe Angst, dass du mich gleich kritisierst oder fertigmachst!“ oder
„Ich möchte gerne hören, was wirklich bei dir los ist, und nicht, was Nachbarin X Nachbarin Y erzählt hat!“

Kann es sein, dass sie damit gar nicht falsch liegen?

Ich glaube, dass wir Frauen schon ganz gut merken, wann wir „zuviel reden“, oder? 😉

Fange an, dich selbst zu beobachten und darauf zu achten, ob du, wenn du reden willst, wirklich reden willst, oder vielleicht ein anderes Bedürfnis dahintersteckt.
Dann teile dieses andere Bedürfnis mit.

Willst du zum Beispiel ein Gespräch beginnen, um einen Kontakt zu ihm herstellen?
Wie wäre es, wenn du stattdessen nach einer Umarmung fragst?
Würde das für dich funktionieren?

2. Lass ihm seinen Raum

Wenn ihr euch trefft oder er nach Hause kommt, gehe die Dinge langsam an.
Umarme ihn herzlich, begrüße ihn, stelle erst einmal Körperkontakt her und lass ihm Zeit, bei dir anzukommen.
Wenn du ihm etwas erzählen möchtest, frag ihn, ob er schon soweit ist, oder ob du es lieber später erzählen sollst.

Besprich mit ihm, wie viel Zeit und Raum er am Tag wirklich für sich braucht und ob das für euch beide machbar ist.

Fünf Stunden sind sicher nicht drin, wenn ihr z.B. beide berufstätig seid und Kinder habt. Aber vielleicht eine halbe Stunde pro Tag unter der Woche und einmal ein kompletter halber Tag am Wochenende als seine Zeit, in der er tun und lassen kann, was er will, und nicht gestört wird?

Und dasselbe für dich? 🙂

3. Sag ihm, was er gut macht

Auch wenn ihr Verhalten in längeren Beziehungen nicht immer darauf schließen lässt, möchten Männer ihre Frauen glücklich machen und freuen sich, wenn sie etwas tun können, um ihr eine Freude zu bereiten!

Oft ziehen sie sich nur deshalb zurück, weil sie so tief darüber frustriert sind, dass ihre Frau sich scheinbar über nichts freut, was sie tun.

Sag ihm deshalb jedes Mal ausdrücklich, wenn er etwas macht oder sagt, was dir guttut und dich freut, auch wenn es „nur“ Kleinigkeiten sind.

Das ist immens wichtiges Feedback für ihn und wird dafür sorgen, dass sich dein Mann in deiner Gegenwart sicher und geliebt fühlt – und sehr gerne mit dir zusammen ist!

Um dafür ein Bewusstsein zu bekommen, überlege dir jeden Abend, ob du ihm schon alles gesagt hast, womit er den Tag über dein Leben schöner gemacht hat, und wenn nicht, tue es dann!

4. Sei transparent und ehrlich

Sag deinem Mann direkt, was du fühlst, willst und denkst.
Männer mögen es, wenn sie wissen, woran sie sind und was sie für uns tun können.

Es stresst sie ganz wahnsinnig, wenn sie den Eindruck haben, dass unausgesprochene (potentiell bedrohliche) Sachen in der Luft liegen und sie mühsam herausfinden müssen, was wir von ihnen wollen, und dann gehen sie uns lieber aus dem Weg.

5. Nähre deine Weiblichkeit

Männer fühlen sich von Natur aus zu Frauen hingezogen, weil Frauen Frauen sind und diese angenehme weibliche, weiche, liebevolle Ausstrahlung haben. Auch du! 🙂

Diese weibliche Ausstrahlung entfaltet sich, wenn du entspannt und aufnahmebereit bist.

In den Anforderungen des Alltages in unserer Gesellschaft, in denen wir alle beinahe nonstop arbeiten und Dinge tun und organisieren, geht die weibliche Ausstrahlung schnell verloren.

Sorge darum dafür, dass du deine Weiblichkeit nährst, indem du genügend Zeit für Ruhe und Entspannung einplanst und Dinge tust, die deine weibliche, sinnliche Seite stärken.

Was könnte das für dich sein?

Gratis E-Book-Cover_kompEin Bad?
Yoga?
Gärtnern?
Ein Nachmittag mit einer guten Freundin?
Das Gefühl von Seidenunterwäsche auf deiner Haut?

Ich bin gespannt, was bei dir passiert, wenn du diese fünf Punkte beachtest!

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Kendra Gettel
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4 Comments

  1. Oh ja, der Punkt mit dem Nähren der eigenen Weiblichkeit trifft bei mir ins Blaue! 🙂

    Das inspiriert mich gerade dazu gleich in den Wald zu gehen.

    Und ja, ich kann nur bestätigen, dass ein entspanntes zufriedenes Gemüt, weniger fordernd ist. Wenn ich mir selbst genug Liebe, Aufmerksamkeit und Wertschätzung gebe, muss ich meinen Partner nicht mehr dafür benutzen, damit es mir besser geht.

    Der (Leistungs)druck lässt somit nach und die Beziehung ist entspannt.

    Danke für den Beitrag, liebe Kendra!

    Herzlich
    Valentina

  2. Liebe Kendra

    da hast du ein paar tolle Tipps für Frauen auf den Punkt gebracht :-).
    Klar und deutlich sagen, was er gut macht – finde ich so wichtig. Wie oft denken wir insgeheim, das war toll und wie oft sagen wir es tatsächlich?
    Und genauso klar und deutlich sagen, was nicht funktioniert. Männer können einfach keine Gedanken lesen – Frauen auch nicht, deswegen lieber auch mal klar nachfragen, bevor frau sich den Kopf macht und anfängt, Verhalten zu interpretieren.
    Von Herzen liebe Grüße
    Veronika

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